{"id":1053,"date":"2017-09-25T20:39:26","date_gmt":"2017-09-25T18:39:26","guid":{"rendered":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/?p=1053"},"modified":"2017-09-25T20:42:02","modified_gmt":"2017-09-25T18:42:02","slug":"bericht-reservoirbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/?p=1053","title":{"rendered":"Bericht Reservoirbau"},"content":{"rendered":"<p>Anfangs Juli 2017 flogen Johann Josi und Markus W\u00fcthrich von Z\u00fcrich \u00fcber Paris nach Antananarivo, die Hauptstadt von Madagaskar, welche kurz auch Tana genannt wird. Nach einer sehr kurzen Nachtruhe reisten wir mit der Mission Aviation Fellowship (MAF) nach Mandritsara. Beim anschliessenden Mittagessen wurden wir den Mitarbeitern vom Spital vorgestellt.<br \/>\nAm Nachmittag wollten wir eigentlich zusammen den Container, das Gel\u00e4nde und die zuk\u00fcnftige Baustelle besichtigen, kurz gesagt den Einsatz gem\u00fctlich angehen. Doch da standen bereits sieben einheimische, tempor\u00e4r angestellte Arbeiter da und warteten auf Anweisungen.<\/p>\n<blockquote><p>Sie sprachen weder franz\u00f6sich noch englisch \u2013 mit einem guten Willen und viel Gel\u00e4chter meisterten wir diese sprachliche H\u00fcrde relativ gut.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sofort bauten wir die Karretten zusammen und begannen mit dem Handaushub.<\/p>\n<p>Mehr als eine Woche lang gruben wir uns auf der halben Grundfl\u00e4che immer tiefer in die Erde hinein. Je weiter wir uns hinunter arbeiteten, desto steiniger und damit anstrengender wurde das Ganze.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub2_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub2_1280-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-large wp-image-1063\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub2_1280-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub2_1280-225x300.jpg 225w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub2_1280.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In einer Ecke stiessen wir sogar auf sehr kompakten, harten Fels, welchem wir mit einem relativ kleinen Elektrospitzhammer zu Leibe r\u00fcckten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bohrhammer_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bohrhammer_1280-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-large wp-image-1066\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bohrhammer_1280-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bohrhammer_1280-225x300.jpg 225w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bohrhammer_1280.jpg 1836w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Man kam langsam vorw\u00e4rts \u2013 in unseren K\u00f6pfen kreisten Gedanken wie: <\/p>\n<blockquote><p>K\u00f6nnen wir das Bauprogramm einhalten? Werden wir bis Ende August \u00fcberhaupt fertig?<\/p><\/blockquote>\n<p>Nun arbeiteten wir beinahe von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang inklusive Samstags.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/teamarbeit_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/teamarbeit_1280-1024x940.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"734\" class=\"alignnone size-large wp-image-1067\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/teamarbeit_1280-1024x940.jpg 1024w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/teamarbeit_1280-300x275.jpg 300w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/teamarbeit_1280-768x705.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/teamarbeit_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Madagaskar wird es um diese Jahreszeit um circa sechs Uhr morgens hell um halb sechs abends sieht man praktisch nichts mehr auf der Baustelle. Parallel zu den Aushubarbeiten fertigte Johann die Bewehrung (alter Begriff: Armierungseisen) der Bodenplatte an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub_1280-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" class=\"alignnone size-large wp-image-1055\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub_1280-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub_1280-300x225.jpg 300w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub_1280-768x576.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/aushub_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck trafen am 13. Juli Joel Zimmermann und Benjamin W\u00fcthrich als Verst\u00e4rkung ein. Diese beiden jungen M\u00e4nner \u00fcberzeugten mit ihrem Arbeitswillen und K\u00f6nnen. Schon am Nachmittag ihrer Ankunft konnte der Magerm\u00f6rtel eingebaut werden.<\/p>\n<p>Nun konnten wir die ganze Gruppe aufteilen: h\u00e4lftig Neubau Wasserreservoir, h\u00e4lftig Aushubarbeiten. Jetzt sah man jeden Tag einen Baufortschritt, der erste Betoniertag nahte. Wir r\u00fchrten eine Probemischung mit den \u00f6rtlichen Zutaten \u2013 von Hand gebrochenes Betonkies mit einer Korngr\u00f6sse von ungef\u00e4hr 16 bis 32 mm, Flusssand, Zement und chemischen Zus\u00e4tzen \u2013 an. Freude herrschte, der erste Beton war auf Anhieb perfekt plastisch und sehr gut zum Verarbeiten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/betonieren_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/betonieren_1280-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-large wp-image-1065\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/betonieren_1280-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/betonieren_1280-225x300.jpg 225w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/betonieren_1280.jpg 1836w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das gelungene Betonrezept stimmte uns zuversichtlich auf den ersten Betoniertag ein. (Beim Betonieren darf die Arbeit bei diesen Temperaturen nicht nicht mehr als ca. eine Stunde ruhen sonst steht der ganze Erfolg in Gefahr -> am Abend muss n\u00e4mlich solange gearbeitet werden bis man fertig ist).<br \/>\nNach dem Wochenende stand eben dieser Betoniertag  auf dem Programm: zwei Betonmischer, sieben Einheimische und wir vier Schweizer starten um sechs Uhr morgens mit der Arbeit.<\/p>\n<p>Bereits um circa halb zwei Uhr waren ungef\u00e4hr 5.5 m3 der ersten Bodenplattenetappe betoniert.<br \/>\nBei den n\u00e4chsten, zum Teil gr\u00f6sseren Etappen, setzen wir drei Betonmischer und bis zu vier zus\u00e4tzliche Arbeiter ein.<\/p>\n<p>Die konventionelle Wandschalung musste zugeschnitten und montiert werden. Man half einander und die einheimischen Arbeiter wurden so gut wie m\u00f6glich einbezogen.<br \/>\nEnde Juli trafen Lilly Reber, Christine und Tabea W\u00fcthrich bei uns ein.<br \/>\nBereits am ersten August wurde die zweite Wandetappe betoniert. Am Abend feierten wir den Nationalfeiertag mit den Einheimischen zusammen. Die Betondecke folgte ungef\u00e4hr 3 Tage sp\u00e4ter. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits 12 Tage Vorsprung auf das Bauprogramm.<br \/>\nSo konnten wir mit den Installationen am Wasserturm beginnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/becken_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/becken_1280-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-large wp-image-1064\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/becken_1280-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/becken_1280-225x300.jpg 225w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/becken_1280.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sobald die Betondecke im neuen Wasserreservoir ausgeschalt war, starteten auch dort die sanit\u00e4ren und elektrischen Installationen. Auf der Innenseite des Reservoir montierten wir ein Abdichtungsband (sogenanntes Combiflexband) und wir dichteten die Bindstellen mit  Dichtungszapfen ab (Flupp). Am Schluss wurde das Reservoir mit einem eigens aus der Schweiz mitgebrachten Hochdruckreiniger geputzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/elektr_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/elektr_1280-798x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"798\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-large wp-image-1057\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/elektr_1280-798x1024.jpg 798w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/elektr_1280-234x300.jpg 234w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/elektr_1280-768x985.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/elektr_1280.jpg 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 798px) 100vw, 798px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwei Grundwasserpumpen und die \u00f6ffentliche Wasserversorgung der Stadt speisen das neue Reservoir.<\/p>\n<blockquote><p>Die Wasserversorgung der Stadt funktioniert nur unzuverl\u00e4ssig, daher konzentrierten wir uns auf die zwei vorhandenen Grundwasserpumpen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei der 16 m tiefen Grundwasserpumpe z\u00fcgelten wir die vorhandene Steuerung in die N\u00e4he der Pumpe und bauten eine Zeitschaltuhr ein. Der obere F\u00fchler war zu weit vom unteren entfernt, dies korrigierten Lilly und Joel. So ist es neu m\u00f6glich, dass diese Pumpe wahrscheinlich auch in der Trockenzeit Wasser liefert. Es stellte sich heraus, dass sie aktuell circa 3 m3 Wasser pro Tag f\u00f6rdert.<br \/>\nBei der 30 m tiefen Grundwasserpumpe gab es anfangs Jahr einen Brand, welcher die ganze elektrische Einrichtung, wahrscheinlich die Steuerung, komplett ausser Gefecht gesetzt hatte. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/brand_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/brand_1280-982x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"834\" class=\"alignnone size-large wp-image-1070\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/brand_1280-982x1024.jpg 982w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/brand_1280-288x300.jpg 288w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/brand_1280-768x801.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/brand_1280.jpg 1826w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese Information erhielten wir leider erst in Madagaskar. Wir entschlossen uns eine neue Steuerung mit neuen F\u00fchlern und eine F\u00fcllstandsanzeige f\u00fcr das neue Wasserreservoir aus der Schweiz zu bestellen. Rosina Josi und Diana W\u00fcthrich fuhren mit dem Material extra ins Elsass, respektive nach Basel. Ein Passagier der Air France nam das Material mit ins Gep\u00e4ck und brachte es nach Tana (Antananarivo). Am n\u00e4chsten Tag wurde es einem LKW-Fahrer \u00fcbergeben, der es in Mandritsara abgab. Die Transportzeit von der Schweiz nach Mandritsara betrug lediglich f\u00fcnf Tage. In einer Samstagnachtschicht bauten wir die neuen elektrischen Teile ein, in der Hoffnung \u00fcber den Sonnatg das Wasser einfliessen zu lassen.<br \/>\nSpannungsschwankungen, welche durch zu lange elektrische Zuleitungen verursacht wurden, machten unserem Vorhaben vorerst einen Strich durch die Rechnung. Der Wasserstand im Reservoir blieb niedrig. Nun folgten mehrere Tage mit Einstellen, Einbau eines elekrischen Stabilisators und sonstigen Verbesserungen. Zu erw\u00e4hnen ist, dass die bereits vorhandenen elektrischen Installationen, milde ausgedr\u00fcckt, in einem nicht allzu guten Zustand waren. Dies ist auf eine mangelnde Ausbildung der einheimischen Elektriker zur\u00fcckzuf\u00fchren. Vielerorts war der Stromkreis mit 32 Amp\u00e8re abgesichert, obschon der Drahtquerschnitt eigentlich nur eine Absicherung von circa 13 Amp\u00e8re zuliess. Teilweise stand die Erdung unter Strom. Einmal wollte Lilly die Wassertemperatur in einem Fass mit der Hand f\u00fchlen, ein Stromschlag war die Folge, weil das Wasser auf Grund einer falsch zusammengebauten Kabelrolle unter Strom stand. Zum Gl\u00fcck trug Lilly keinen Schaden davon. Lilly und Joel waren in ihrem Element und leisteten ganze Arbeit um diese elektrischen und sanit\u00e4ren Installationen auf Vordermann zu bringen und insbesondere die Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gruppe_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gruppe_1280-1024x983.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"768\" class=\"alignnone size-large wp-image-1058\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gruppe_1280-1024x983.jpg 1024w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gruppe_1280-300x288.jpg 300w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gruppe_1280-768x737.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gruppe_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Trotz dieser Unsicherheiten feierten wir die offizielle Einweihung. Der Gesundheitsminister, ein Stellvertreter des B\u00fcrgermeisters, der Spitaldirektor und circa 200 Personen waren beim Banddurchschnitt und einem kleinen Ap\u00e9ro zugegen. Uns wurde gratuliert, mit grossen Worten wurde nicht gespart \u2013 wir kamen uns ein bisschen vor wie die Retter des Spitals.<br \/>\nAnschliessend gingen unsere k\u00fchnsten Tr\u00e4ume in Erf\u00fcllung: <\/p>\n<blockquote><p>Die grosse Grundwasserpumpe lieferte tats\u00e4chlich circa 18 m3 Wasser am Tag, der Wasserverbrauch lag bei ungef\u00e4hr 12 m3 Wasser am Tag.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eines Tages waren Wasserturm und Reservoir vollst\u00e4ndig gef\u00fcllt \u2013 die grosse Grundwasserpumpe musste abgestellt werden weil das Reservoir \u00fcberfloss.<br \/>\nNun hatten wir Zeit Im Spital einige dringene Unterhaltsarbeiten auszuf\u00fchren. Ein Drucksterilisator, eine Lampe im Operationssaal und eine Lampe im Geb\u00e4hrsaal wurden in Betrieb genommen.<br \/>\nVielen Dank an Esther und Thomas Beck, welche uns nebst vielen erfreulichen Diensten auch noch kulinarisch verw\u00f6hnten.<br \/>\nDen Rest der Zeit nutzten wir f\u00fcr Ausfl\u00fcge mit dem Fahrrad, zu Fuss oder mit einem Allradfahrzeug. Schnell ging diese teilweise anstrengende aber sinnvoll eingesetzte Zeit zuende. Mit einem zufriedenen Gef\u00fchl etwas Wichtiges und Gutes geleistet zu haben flogen wir zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<h4>Funktionsweise des neuen Wasserreservoirs<\/h4>\n<p>Neben dem bereits circa 15m hohen, bestehenden <b>Wasserturm mit circa 25m3 Inhalt<\/b> (Erstellungsjahr 1996) bauten wir unser <b>neues Wasserreservoir aus Stahlbeton mit circa 60m3 Inhalt<\/b> in die Erde.<\/p>\n<p>Eine <b>neue Pumpe transportiert das Wasser vom neuen Reservoir in den Wasserturm (circa 4m3\/h)<\/b>, von wo es mit einigem Druck in die bestehenden Wasserleitungen weiterfliesst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diverse Schwimmer, Steuerungen und eine Zeitschaltuhr regeln den Ablauf.<\/p>\n<p>Zwei vorhandene Grundwasserpumpen auf dem Spitalareal und die \u00f6ffentliche Wasserversorgung speisen das Reservoir.<\/p>\n<ol>\n<ul>\n<li>Verbrauch August 2017: circa 12m3\/Tag<\/li>\n<li>Zulauf August 2017: circa 21m3\/Tag<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir hoffen, dass in der schlimmsten Trockenzeit (Oktober bis Januar) gen\u00fcgend Wasser vorhanden sein wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1059\" aria-describedby=\"caption-attachment-1059\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wanderung_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wanderung_1280-1024x798.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"623\" class=\"size-large wp-image-1059\" srcset=\"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wanderung_1280-1024x798.jpg 1024w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wanderung_1280-300x234.jpg 300w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wanderung_1280-768x598.jpg 768w, https:\/\/fokus-madagaskar.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wanderung_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1059\" class=\"wp-caption-text\"><b>Schweizerteam<\/b><br \/>hinten:<br \/>Benjamin W\u00fcthrich, Mechanikerlehrling, Allrounder<br \/>Johann Josi, Maurer und Zimmermann<br \/>Markus W\u00fcthrich, Bauingenieur, Teamleiter<br \/>Christine W\u00fcthrich, Pflegefachfrau, Allrounder<br \/>Tabea W\u00fcthrich, Lehrtochter B\u00e4cker, Allrounder<br \/>vorne:<br \/>Joel Zimmermann, Sanit\u00e4r- und Heizungsinsallateur<br \/>Lilly Reber, Elektroinstallateurin<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schweizerteam<br \/>\nhinten:<br \/>\nBenjamin W\u00fcthrich, Mechanikerlehrling, Allrounder<br \/>\nJohann Josi, Maurer und Zimmermann<br \/>\nMarkus W\u00fcthrich, Bauingenieur, Teamleiter<br \/>\nChristine W\u00fcthrich, Pflegefachfrau, Allrounder<br \/>\nTabea W\u00fcthrich, Lehrtochter B\u00e4cker, Allrounder<br \/>\nvorne:<br \/>\nJoel Zimmermann, Sanit\u00e4r- und Heizungsinsallateur<br \/>\nLilly Reber, Elektroinstallateurin<\/p>\n<p>Autor: Markus W\u00fcthrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfangs Juli 2017 flogen Johann Josi und Markus W\u00fcthrich von Z\u00fcrich \u00fcber Paris nach Antananarivo, die Hauptstadt von Madagaskar, welche<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":1077,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,14],"tags":[],"class_list":["post-1053","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bericht","category-newsletter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1053"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1053\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1102,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1053\/revisions\/1102"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fokus-madagaskar.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}